Aktuelles: Gemeinde Langenenslingen

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Amtliche Bekanntmachung

Autor: Anita Oder
Artikel vom 26.11.2018

Einleitung von Niederschlagswasser aus dem Baugebiet „Stucken“ in Langenenslingen in den Holzbach

Die Gemeinde Langenenslingen erschließt in Langenenslingen das Baugebiet „Stucken“. Das im Baugebiet anfallende Niederschlagswasser soll nach einer Vorbehandlung in einem Retentionsbecken auf den Flurstücken 914 und 915 Gemarkung Langenenslingen, bei Flurstück 2591 Gemarkung Wilflingen, über einen Drosselablauf bis zu 3,2 l/s und über einen Bypass bis zu 45 l/s in den Holzbach Flurstück 2580 Gemarkung Wilflingen eingeleitet werden. Eingeleitet werden soll das Niederschlagswasser von insgesamt 15.300 m² befestigter Flächen. Die Gemeinde Langenenslingen hat beim Landratsamt Biberach für diese Gewässerbenutzungen die Erteilung einer gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis gem. den §§ 8 Abs. 1, 9 Abs. 1 Nr. 4 und 15 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) beantragt.

Die Planunterlagen liegen vom 03.12.2018 bis 02.01.2019, je einschließlich, beim Bürgermeisteramt Langenenslingen, Hauptstraße 71, 88515 Langenenslingen, Zimmer Nr. 18, zur Einsichtnahme aus. Einwendungen oder Stellungnahmen von Vereinigungen, die auf Grund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen die gehobene wasserrechtliche Erlaubnis einzulegen, gegen das Vorhaben sind bis spätestens zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist beim Bürgermeisteramt Langenenslingen oder beim Landratsamt Biberach, Wasserwirtschaftsamt, Rollinstraße 9, Zimmer 4.40, 88400 Biberach an der Riß, schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben.

Es wird darauf hingewiesen, dass

  1. bei Ausbleiben eines Beteiligten an dem evtl. erforderlichen Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann,

  2. mit Ablauf der Einwendungsfrist alle Einwendungen ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen,

  3. die Personen, die Einwendungen erhoben haben oder die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können,

  4. die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind,

  5. nach Ablauf der für Einwendungen bestimmten Frist wegen nachteiliger Wirkungen der Benutzung Auflagen nur verlangt werden können, wenn der Betroffene die nachteiligen Wirkungen während des Verfahrens nicht voraussehen konnte,

  6. nach Ablauf der für Einwendungen bestimmten Frist eingehende Anträge auf Erteilung einer Erlaubnis, einer gehobenen Erlaubnis oder einer Bewilligung in demselben Verfahren nicht berücksichtigt werden,

  7. Ansprüche zur Abwehr von nachteiligen Wirkungen durch eine Gewässerbenutzung, die durch eine unanfechtbare gehobene Erlaubnis oder Bewilligung zugelassen ist, nach Maßgabe des § 16 WHG nicht mehr oder nur noch eingeschränkt geltend gemacht werden können.

 

 Bürgermeisteramt, den 23.11.2018