Aktuelles: Gemeinde Langenenslingen

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Steigenlassen von Himmelslaternen ist nicht erlaubt

Autor: Anita Oder
Artikel vom 27.06.2018

Himmelslaternen, die auf dem Markt auch unter den Namen Himmelsfackeln, Skyballons, Skylaternen, Wunschlaternen oder Mini-Heißluftballons angeboten werden, sind Flugkörper, die zum Steigen gebracht werden, indem die Innenluft durch ein Brennmittel erhitzt wird. Die von den Herstellern angegebenen Steighöhen betragen zwischen 150 und 500 Meter.

Das Regierungspräsidium Tübingen weist darauf hin, dass die Himmelslaternen gemäß § 16 Abs. 1 Nr. 5 Luftverkehrs-Ordnung als ungesteuerte Flugkörper mit Eigenantrieb gelten. Das Steigenlassen von solchen Flugkörpern bedarf somit grundsätzlich der Erlaubnis des Regierungspräsidiums als zuständiger Luftbehörde.

Diese Erlaubnis kann in der Regel allerdings nicht erteilt werden, da neben der Gefährdung des Luftverkehrs auch das unkontrollierbare Brandrisiko berücksichtigt werden muss. Da die Flugbahn nicht beeinflusst werden kann, geht von den Himmelslaternen insbesondere bei Trockenheit eine unberechenbare und erhebliche Gefahr für Wälder, Häuser, Wiesen und Gärten aus.

Das Innenministerium hat durch die Polizeiverordnung des Innenministeriums zur Verhütung von Gefahren durch unbemannte ballonartige Leuchtkörper (Himmelslaternenverordnung) vom 24. Januar 2012 das Aufsteigenlassen von Himmelslaternen verboten. Ein Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 € geahndet werden.