FriedingenRund 234 EinwohnerFriedingen, 657 Meter ü.d.M., liegt in einem weiten Trockental der Flächealb inmitten einer reizvollen, ländlich geprägten Landschaft, ca. 10 km nordwestlich von Riedlingen, im Landschaftsschutzgebiet "Riedlinger Alb". 904 gehörte Friedingen zum Kloster Reichenau. Von 1286 an ging der Besitz von den Grafen von Veringen an das Kloster Heiligkreuztal über, das hier seine Lehenhöfe nach Baumnamen benannte. Es überließ den Besitz den Grafen von Landau als Leibgeding. 1399 erfolgte die Stiftung einer Kaplanei, die 1497 eine Filiale von Langenenslingen war. Es wurde 1545 an Heiligkreuztal verkauft und von diesem 1670 zur Pfarrei erhoben. 1750 wurde die Kirche, die dem Heiligen Blasius geweiht ist, mit Bildern von J.G. Meßmer erbaut. 1802 erfolgte die völlige Lösung von Langenenslingen. 1938 kam der selbständige Ort vom Oberamt Riedlingen zum Landkreis Saulgau und 1973 zum Landkreis Biberach. Durch die Gemeindereform wurde Friedingen ab 01.01.1975 in die Gemeinde Langenenslingen eingemeindet. Die Gemarkungsfläche beträgt 1226 ha. Davon sind ca. 500 ha Wald wovon 170 ha auf den Staatswald, 70 ha auf den Körperschaftswald, 170 ha auf den Gerechtigkeitswald und 90 ha auf den Privatwald entfallen. Die ausgedehnten Wälder und das im Zuge eines Flurbereinigungsverfahrens im Jahre 2001 ausgebaute Wegenetz bieten beste Wandermöglichkeiten zu jeder Jahreszeit. Friedingen hat z. Zeit 220 Einwohner und ist eine Wohngemeinde mit ländlicher Prägung. Im Ort befindet sich ein öffentliches Gemeindebackhaus, der Gemeindesaal und zwei Gasthäuser. Eine Musikkapelle mit 45 aktiven und 35 in Ausbildung befindlichen Musikanten/innen, der Kirchenchor, eine Theatergruppe, die Freiwillige Feuerwehr sowie der Sportverein Pflummern-Friedingen bereichern das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Ortschaft.
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